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(Buchvorstellung) Rebecca James – Die Wahrheit über Alice

16 Sep

Grundlegende Fakten:

Titel: Die Wahrheit über Alice

Autor/in: Rebecca James

Verlag:rororo

Preis: 8,99 Euro

Seitenzahl: 316

ISBN: 978-3499255076

Inhalt:

Katherine lebt sehr zurückgezogen. Sie ist still, unauffällig und hat keine Freunde.

Doch sie will es so, denn keiner darf erfahren, was mit Rachel passiert ist.

Ihrer kleinen Schwester.

Doch plötzlich ist dort Alice. Die schöne, beliebte Alice.

Auf einmal erfährt Katherine wieder wie es ist, eine Freundin zu haben und glücklich zu sein.

Doch dieses Glück soll nicht lange anhalten.

Alice verändert sich. Sie wird grausam und gemein. Sie ist selbstsüchtig und verletzt Menschen vorsätzlich. Verletzt sie, Katherine.

Denn auch Alice hat ein Geheimnis.

Meine Meinung:

Auf dem Buch steht „Thriller“. Als solchen würde ich es nun nicht bezeichnen, sondern eher als spannenden Roman.

Ich denke, das sollte einem bewusst sein, wenn man das Buch zu Hand nimmt. Denn wer einen Thriller erwartet, wird wohl enttäuscht sein.

Zum Glück habe ich keinen erwartet.

Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen erzählt und stets aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Katherine.

Die „Hauptebene“ ist die, in der Katherine und Alice sich kennenlernen und ihre Geschichte ihren Lauf nimmt.

Durch Rückblicke erfährt man nach und nach das Geheimnis um Rachel und in Abschnitten aus der Zukunft sieht man, wie Katherine später lebt.

Ich fand das unheimlich gelungen, da die Geschichte so mehr Spannung bekam.

Man war den Geheimnissen auf der Spur und bekam immer wieder Bruchstücke der Vergangenheit zu sehen, doch nie zu viel auf einmal, sodass man unbedingt weiter lesen wollte.

Zunächst fand ich den Schreibstil sehr ungewöhnlich. Ohne Absätze sprang die Autorin auf einmal einige Stunden in die Zukunft. Doch später fand ich das sehr angenehm, da so unnötig viel Gerede um nichts verhindert wurde. Dennoch strahlt das Buch eher Ruhe aus. Die Spannung beruht nicht auf vielen extrem actionreichen Ereignissen, sondern auf den Geschichten der Personen selbst.

Auch mit dem Titel war ich zunächst nicht zufrieden. „Die Wahrheit über Alice“ erschien mir unpassend, da Katherine die Protagonistin ist und man im Laufe des Buches immer mehr über sie und ihre Vergangenheit erfährt. Klar, auch Alice hat ihre Geheimnisse und diese decken sich erst ziemlich spät auf, doch im Titel sah ich ihren Namen nicht.

Wie gesagt: Zunächst.

Ich habe im Laufe der Geschichte verstanden, warum sie dort steht. Warum dort nicht „Die Wahrheit über Katherine“ steht.

Alice ist eine so selbstbezogene Person, dass sie nichts Anderes zugelassen hätte. Sie ist narzisstisch und schafft es, dass sich die Welt regelrecht nur noch um sie dreht. Egal wo sie ist, sie nimmt immer gleich alle Menschen für sich ein. Alles spielt nach Ihren Regeln, wenn nicht dreht sie durch.

Sie hat in gewisser Weise auch Macht über die Menschen. Sie kann jedem das Gefühl geben, etwas ganz Besonderes zu sein, aber ihnen genauso schnell mehr weh tun als jeder andere Mensch.

So ist es nur logisch, dass sie auch auf dem Cover steht. Sie würde nichts Anderes zu lassen.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, wenn man es nicht als Thriller sieht.

Es zeigt, wie unterschiedlich Menschen Trauer bewältigen und mit schweren Schicksalen umgehen.

Es ist voller Emotionen, Spannung und Grausamkeit.

Liebe Grüße

Bibi♥

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Verfasst von - 16. September 2012 in Uncategorized

 

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